Ackerbau

Alle Flächen des Betriebes werden konventionell bewirtschaftet, d. h. es werden sowohl Mineraldüngemittel als auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt um den Pflanzen eine optimale Nährstoffversorgung und Schutz vor Krankheitserregern und Schädlingen zu gewährleisten. Auf den Flächen des Betriebes werden vorrangig Winterraps, Winterweizen und Wintergerste angebaut. Zusätzlich werden noch Zuckerrüben und Mais für eine nahegelegene Biogasanlage angebaut, die aber nicht zum Betrieb gehört.

Der Anbau erfolgt in der Regel in einer so genannten Fruchtfolge, d.h. dass jedes Jahr eine andere Frucht auf dem jeweiligen Feld angebaut wird. Damit werden Monokulturen vermieden und der Boden kann sich den jeweiligen Anforderungen der Frucht anpassen.

Der Betrieb ist mit modernster Technik ausgestattet und komplett eigenmechanisiert, sodass alle anfallenden Arbeiten in Eigenregie ausgeführt werden können. GPS-gelenkte Traktoren sind heutzutage selbstverständlich und erleichtern den Mitarbeitern die Arbeit enorm.

GPS-gestütztes Schalten von Teilbreiten bei Düngerstreuer und Spritze sind ebenfalls Stand der Technik und tragen dazu bei, dass diese Produktionsmittel so effizient wie möglich eingesetzt werden.

Das Erntegut wird vom Mähdrescher aus mit Muldenkippern nach Hause gefahren, wo es entweder umgeschlagen wird und zum Landhändler geht oder  es wird in den betriebseigenen Lagerhallen gelagert um es zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen zu können.

Die Aussaat erfolgt in der Regel konservierend und in Mulchsaatform. Nur einmal in der Fruchtfolge wird eine wendende Bodenbearbeitung mit dem Pflug durchgeführt. So wird das Bodenleben gefördert und dem Risiko von Erosionen wird vorgebeugt. Zusätzlich werden vor den Sommmerkulturen Mais und Zuckerrübe noch Zwischenfrüchte ausgesät, die den Boden über den Winter begrünen, diesem organische Substanz zufügen, die Bodenfruchtbarkeit erhöhen und Erosionen vorbeugen.